Die bekanntesten britischen Stop-Motion-Figuren feiern Geburtstag: Wallace & Gromit. Ganze 20. Jahre(!) haben die bekannten Trickfiguren auf dem Buckel – und das sieht man Ihnen absolut nicht an. Im Gegenteil: Dank der verbesserten Tricktechnik sehen die Figuren heute besser aus als noch zu groben „Alles Käse“-Zeiten!
Um dies natürlich auch gebührend zu feiern, ziert das Trickpaar sogar das heutige Google-Doodle. Sehr liebenswerte Idee!
Zur Feier des Tages gibt es diese Woche bei Telltale Games die erste Episode des PC-Adventures „Wallace & Gromit’s Great Adventures“ gratis zum Download. Wer da nicht zuschlägt, ist selber schuld.
Mögen noch weitere durchgeknallte Abenteuer mit viel Cheddar Cheese und Cracker fogen!
Geronimo!
Wenn Randy Newman gefühlvoll von Freundschaft krächzt und Spielzeuge manisch-panisch über die Bildfläche rennen: dann ist es wieder „Toy Story“-Zeit.
Heute wurde der offizielle Trailer zum dritten Teil der Pixar-Toy-Saga veröffentlicht, der am 18. Juni 2010 in 3-D in die amerikanischen Kinos kommt. Glücklich bin ich besonders darüber, dass das liebevoll portraitierte Cowgirl Jessie aus dem zweiten Teil wieder mit von der Partie ist (Yeehah!). Man darf also gespannt sein, ob Pixar damit an die Toy Story-Filme erfolgreich anknüpfen kann. Nett sieht der Trailer jedenfalls schon mal auf alle Fälle aus.
Eine Bühnenfortsetzung eines Bühnenmusicals ist sicherlich ein risikoreiches und zugleich immens schwieriges Unterfangen. Besonders schwierig gestaltet es sich, wenn die Basis eines Sequels zu der Sorte Bühnenshows gehört, die weltbekannt, enorm erfolgreich und unvergessen sind. Der Druck, in jeder Hinsicht an das Vorgängerstück anzuknüpfen, ist hierbei enorm hoch. Kann das Niveau des Vorgängers gehalten werden? Wird der Stoff von den Besuchern angenommen?
So ist es nicht verwunderlich, dass die Ankündigung einer Fortsetzung des berühmten Musicals „Das Phantom der Oper“ mit sehr gemischten Gefühlen und leicht negativen Tendenzen angenommen wurde. Eine Fortsetzung des „Phantoms“? Das kann ja nicht klappen. Andrew Lloyd Webber – der „Musicalpapst“ schlechthin – hat in den letzten Jahren mit halbgaren Shows wie „The Woman in White“ nur wenig Hits landen und nicht mehr an seine „Glanzzeiten“ aus den 80er Jahren anknüpfen können. Kann dem absteigenden Webber da noch eine starke Partitur gelingen?
Am 08. Oktober wurde offiziell weltweit die erste Pressekonferenz zu „Love Never Dies“ in London abgehalten, die weiter den Vorhang zum mit Spannung erwarteten Sequel lüftete. Trotz recht kurzer, oberflächlicher und völlig spoilerfreier Präsentation schaffte es Webber sicherlich den einen oder anderen Kritiker schon jetzt zu überzeugen. Besonders die Story wurde noch im Dunkeln gehalten – jediglich verraten wurde, dass die Geschichte in New York auf Coney Island spielt und man eine „Achterbahnfahrt“ voller Obsessionen und Intrigen erwarten darf:
Zum Highlight des Events gehörte die Präsentation der ersten Stücke aus „Love Never Dies“: „The Coney Island Waltz“, ein wundervoll atmosphärisches Instrumentalstück das nahtlos an Webbers beste Arbeiten anknüpfen kann (vielleicht sogar Overture?), und „Till I hear you sing“, ein Pendant zum Klassiker „Music of the Night“ (wenn auch etwas schwächer), gesungen vom aktuellen, großartigen Londoner Phantom Ramin Karimloo. Ich muss gestehen, dass ich zu den großen Skeptikern dieses Sequels gehöre. Dennoch schafften die zwei Titel es, mich relativ neugierig auf die kommende Weltpremiere am 09. März 2010 in Londoner Adelphi Theatre zu machen. Qualitativ sind beide Stücke jetzt schon stärker als Webbers Kompositionen der vergangenen Jahre – ja, vielleicht war es ja sogar ein wenig Vorteil, das Webbers Hauskatze vor einigen Jahren Teile der Partitur von „Love Never Dies“ zerfetzt hatte. Die Preview zum aktuellen Ergebnis kann sich jedenfalls sehen bzw. hören lassen.
Und Web 2.0 macht es möglich: Via Youtube kann man die knapp 20-minütige Pressekonferenz aus London inklusive der Previewtitel „live“ miterleben:
„Love Never Dies“ – Premiere am 09. März 2010 im Adelphi Theatre in London; der Ticketvorverkauf ist seit Donnerstag eröffnet. Sierra Boggess („The Little Mermaid“ Broadway) und Ramin Karimloo („The Phantom of the Opera“ London) werden in den Hauptrollen zu sehen sein.
So, nun ist auch die deutsche Version des „Alice in Wonderland“-Trailers offiziell von Walt Disney Pictures Germany veröffentlicht worden. Johnny Depps Synchronstimme David Nathan leistet hier, wie ich finde, ziemlich gute Arbeit – auch wenn „as mad as an hatter“ doch irgendwie eleganter wirkt. Der deutsche Trailer weicht zudem minimal vom offiziellen englische Trailer ab und zeigt wohl hier die präsentierte Version auf der Comic-Con in San Diego vor wenigen Tagen. Statt eines völlig irrsinnig lachendem Hutmacher ist nun eine Szene enthalten, in der Alice flüstert „Das ist unmöglich!“ und ihr Johnny Depp als Hutmacher entgegnet „Nur, wenn man nicht daran glaubt“.
Ach, was freue ich mich auf diesen Film…
Endlich: Disney hat den ersten heißerwarteten Teaser in HQ zu Tim Burtons Fantasyspektakel nun offiziell veröffentlicht. Der Teaser sieht einfach wundervoll aus! Malerische Traumlandschaften, tolle Atmosphäre – eben wie man es von Tim Burtons Filmen gewohnt ist. Sehr gelungen finde ich auch die animierte Cheshire Cat (Grinsekatze), die mit ihren leuchtenden Smaragdaugen und ihrem überbreiten Grinsen einfach nur diabolisch und auch sympathisch zugleich aussieht. Sehr gelungen finde ich auch die trostlos-bleiche Darstellung der Zwillinge Tweedledee und Tweedledum („verkörpert“ von „Little Britain“-Schauspieler Matt Lucas), die mich sehr an einen kleinen Nebencharakter aus „The Nightmare before Christmas“ erinnert.
Viele Kritiker und auch Fans bemängelten an dem Teaser, dass Johnny Depp als verrückter Hutmacher zu sehr in den Vordergrund gestellt wird, obwohl die Figur des „Mad Hatter“ im Vergleich zu Alice selbst kein Hauptcharakter der Geschichte ist. Da es sich hierbei schließlich nur um den Teaser handelt und es bekannt ist, dass man Themenschwerpunkte setzen kann, die im Film jedoch dann wieder völlig anders verschoben sein können, sehe ich dem gelassen gegenüber. Und selbst wenn: Auf der Leinwand kann man von Johnny Depp sowieso nich genug bekommen. Ab jetzt heißt es wieder: Warten auf die nächsten Trailer und auf den wunderbaren Film im März 2010.
Zudem hat Disney auf der gestrigen Comic-Con in San Diego ebenfalls der Öffentlichkeit „Alice in Wonderland“ vorgestellt – Tim Burton und Johnny Depp als Überraschungsgast waren ebenfalls vor Ort, um den Film zu promoten. Allem Anschein nach wurde dem Publikum jedoch hier ein anderer, leicht-abgeändeter Teaser präsentiert. Ebenfalls wurde verkündet, dass sich Disney künftig mehr dem viralem Marketing widmen möchte. So wurde nach der Facebook-Aktion für „Alice in Wonderland“ ebenfalls das Twitter-Profil „ImportantDate“ eingerichtet, um Fans und Besucher zu einer Teaparty – vermutlich in den nächsten Tagen noch auf der Comic-Con in San Diego – einzuladen. Mehr Informationen werden auf dem Profil fleißig getwittert werden. Ach, gut gemachtes, virales Marketing ist einfach toll.
Der Fan-Wettbewerb auf Facebook um Disneys und Tim Burtons Verfilmung von „Alice in Wonderland“ geht heute zuende und die „Mad Hatter“-Gruppe um Johnny Depp liegt mit großem Abstand von fast 20,000 Fans vorne. Als Belohnung für die Gewinnergruppe mit den meisten Fans gibt es morgen, am 24. Juli, eine exklusive Preview des ersten Trailers.
Scheinbar hat es allerdings der Trailer schon vor drei Stunden in die virtuellen Gefilde von Videoportalen wie Youtube & Co. geschafft, so dass der Trailer bereits jetzt schon für die breite Öffentlichkeit zugänglich ist. The Walt Disney Company ist zwar schon fleißig am Löschen und Sperren der hochgeladenen Videos, dennoch ist das derzeit durch ständig neue Useruploads und die Maschinerie des Web 2.0 schwierig.
Nun, wer hat Disney nun um die Exklusivität der Marketingaktion gebracht? Der „Übeltäter“ ist dank groß prangendem Watermark auf den Clips schnell ausgemacht: Demnach war heute wohl die bekannte britische Entertainmentseite IGN.com zu voreilig und zeichnet sich somit für den Vorab-Leak auf seiner Seite verantwortlich. Freuen darf man sich aber aufgrund der etwas schwammigen Qualität der Youtube-Clips dennoch auf die offizielle Disney-Preview. Und eines kann ich aufgrund der gesammelten Eindrücke schon sagen: Wow. Dieser Film wird sagenhaft! Wunderschöne, traumhafte Bilder wie man es eben von Tim Burton gewohnt ist. Ganz großes Kino erwartet uns hier im März 2010. Und: The Cheshire-Cat rules!
Sobald offiziell ein Teaser in HQ verfügbar ist, wird er selbstverständlich hier im Blog für euch zu sehen sein. Mehr News zum neuen „Alice in Wonderland“-Teaser gibt es dann ebenfalls an dieser Stelle!
Japans beliebte Comedy-TV-Show „Karakuri Terebi“ hat vor wenigen Wochen einen großen Aufruf gestartet und Japans größten „Harry Potter“-Fan gesucht. Unter 10.000 Bewerbern wählte die Redaktion die junge Japanerin Kana aus, welche als Gewinnerin des Contests exklusiv zu den Filmsets nach Großbritannien reisen durfte. Was vielleicht recht unspektakulär klingt, ist visuell gesehen wirklich DER Kracher des Tages. Kana ist nicht nur ein gewöhnlicher Fan, sondern sie entpuppt sich nämlich als völlig verrücktes, kicherndes und ziemlich besessenes Fangirl. Und was passiert wohl, wenn dieses ahnungslose freaky Fangirl tatsächlich von ihren Helden in spe Daniel Radcliffe und Rupert Grint am Filmset überrascht wird? Man kann es sich vielleicht ansatzweise schon vorstellen (oh oh..) – noch besser allerdings lässt sich dieses völlig verrückte Aufeinandertreffen bei Youtube nun anschauen (teilweise auf englisch untertitelt). Anschauen ist hier wirklich Pflicht, da das japanische Fernsehen uns wohl hier eines der lustigsten und beklopptesten (Harry Potter-)“Interviews“ geliefert hat.
EDIT: Auch Emma Watson hatte das Vergnügen, Kana zu treffen…
Disney und Regisseur Tim Burton machen’s nochmal: Gemeinsam haben der weltgrößte Entertainmentkonzern und einer der fantasiereichsten Regisseure sich nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Stop-Motion-Kult „The Nightmare Before Christmas“ nun einem völlig neuen Filmprojekt gewidmet. Diesmal soll Lewis Carrolls Märchenklassiker „Alice im Wunderland“ neuverfilmt werden. Die Besetzung des Films, der eine Mischung aus 2-D-, 3-D-, CGI- und Real-Motion-Elementen beinhalten wird, liest sich wirklich „butterweich“: Johnny Depp, Helena Bonham-Carter, Anne Hathaway, Alan Rickman, etc. … und die Musik kommt selbstverständlich von keinem geringerem als Danny Elfman. Fans von Tim Burton können sich daher schon auf März 2010 freuen, wenn der heißerwartete Streifen endlich in die Kinos kommt.
Bis dahin wird die Marketing-Maschinerie von Disney rund um den Film jetzt schon fleißig angekurbelt – mit Erfolg. So kann man bis morgen, Mittwoch, ca. 23:59h Fan von verschiedenen Anhängergruppen drei verschiedener „Alice“-Charaktere werden . Die Gruppe mit der höchsten Fan-Anzahl bekommt exklusiv vorab am 24.07. eine Preview des ersten „Alice in Wonderland“-Trailers gezeigt – na, wenn das mal kein Anreiz ist!
Natürlich liegt – welch’ Überraschung – dank Johnny Depp und der Verrücktheit des Charakters die Gruppe der „Mad Hatter“-Anhänger vorne und daher die besten Chancen auf die Trailerpreview. Daher schön „Fan werden“, bis zum 24.07 warten und dann von dem exklusiven Trailer beglückt werden. Binnen eines Tages hat die Seite tatsächlich die 10,000-Fans-Marke geknackt und es kommen bis morgen um Mitternacht sicherlich noch weitere Tausend hinzu. Tolle virale Marketingaktion, Disney!
Es hört und hört nicht auf mit dem Vampirhype… nein. Kaum betritt man zum Beispiel einen gut sortierten Buchladen, so wird man von allen Vampir-Special-Sondertischen nur so attackiert. Bücher mit Titeln wie „Kein Vampir für eine Nacht“ oder „Blutrote Dämmerung“ schreien förmlich mit ihren blutroten Glossy-Glitter-Covern „Lies mich! Ich bin so mindestens genau so toll wie Stephenie Meyers Saga!“.
Mitten in diesem ganzen kommerziellen Vampirhype der Medien blitzte Anfang des Jahres ein Film auf, der sich völlig von der aktuellen Welle abhob. Die Rede ist hier von der schwedischen Indie-Perle „So finster die Nacht“, in der sich ein kleiner, unbeliebte Nachbarsjunge mit einem Vampirmädchen anfreundet. Die Geschichte mag ziemlich banal klingen, ist aber tatsächlich sehenswert. Er ist vorallem deswegen sehenswert, da er völlig authentisch und sehr real aufgemacht ist.
Und was darf ich heute lesen? Hollywood verfilmt „So finster die Nacht“ neu. Ich weiß ja nicht… ich meine, ich mag Hollywood. Ehrlich. Aber „So finster die Nacht“ ist ein Film, den Hollywood in meinen Augen einfach nicht besser verfilmen kann. Selbst das verschneiteste Colorado-Dörfchen kann in meinen Augen nicht dieses einmalige schwedisch-kühle Feeling des Originals aufkommen lassen.
Für die Regie ist Matt Reeves („Cloverfield“) verantwortlich. Ich gehöre zu der Gruppe von Menschen, die „Cloverfield“ richtig genial fanden. Aber ob die Wahl des Regisseurs hier richtig war, bezweifle ich derzeit noch. Vielleicht werde ich ja dennoch eines besseren belehrt werden.
Nichtsdestotrotz sind neue Poster des Remakes mit dem Titel „Let Me In“ aufgetaucht. Sieht nett aus. US-Start ist nun Herbst 2010.